Die Kunst der Gestalt-Therapie
Die Kunst der Gestalt-Therapie

Die Kunst der Gestalt-Therapie ist mein Handwerk.

Gewahrsein durch Achtsamkeit ist mein Weg.

"Reflexive Sinnlichkeit" ist mein Ziel.

 

Mein Werdegang:
Ich bin 1935, also in der Zeit des Nationalsozialismus, geboren. Meine Generation, die ihre Kindheit und Jugend im Krieg erlebt hat, nannte man die „Skeptische“. Nie wieder Krieg – nie wieder Auschwitz – das sollten die Leitmotive auch meines Lebens sein. Ich wollte politischer Journalist werden, studierte Jura, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie, und wurde zu meinem Erstaunen Hochschullehrer. Ich wanderte nach Amerika aus und wurde zu meinem Erstaunen an die freie Universität Berlin berufen. Ich war dort 30 Jahre Professor für Soziologie. Meine Interessen verschoben sich von der Analyse totalitärer Tendenzen in der Gesellschaft zum Studium der autoritären Persönlichkeit. Anfang der Siebziger Jahre begann ich meine (lebenslange) Ausbildung zum Gestalt-Therapeuten – ein zweites berufliches Standbein das zu meiner Leidenschaft wurde. Es folgten der Aufbau einer psychotherapeutischen Praxis und die Lehrtätigkeit an verschiedenen gestalttherapeutischen Ausbildungsinstituten. Dazu kam die schriftstellerische Tätigkeit zunächst an soziologischen und später an gestalt-therapeutischen Themen (siehe oben: Liste der Veröffentlichungen). Heute treiben mich politisch das neue Aufleben des Faschismus in den Westlichen Demokratien und die epochale Bedrohung durch Umweltzerstörung, Artensterben und Klimawandel um. Aber meine Lebensfreude und meine Begeisterung für die Gestalt-therapeutische Arbeit sind ungebrochen. Ich finde, dass die Kunst der Gestalt-Therapie, besonders wenn sie durch eine Praxis der Meditation gestärkt wird, uns viel lehren kann für die Kunst des Lebens.